Dominic Müller

 

 

Eine neue Regierung

Eine ganz neue Regierung wurde gewählt. Aufmüpfig und hart war der Wahlkampf. Wie er aus ging wissen wir nun. Auf eine Mitte rechts Regierung folgt eine mehrheitlich grüne. Auf rot/schwarz folgt grün. Auf fertige Rezepte können aber auch die nicht zurückgreifen. Regula Rytz bekam den sonnigen Fensterplatz im Ständerat nicht. Jetzt will sie in den Bundesrat, aber es ist kein Sitz frei. Somit versuchen die Grünen einen wehrlosen bisherigen Bundesrat weg zu wählen. All sind da aber zum Glück nicht einverstanden. Auf wichtige Stimmen wird jedoch Frau Rytz nicht verzichten können. Auf vorbildliche Art gehen gewisse Parteien mit dem Problem nicht um. Die CVP will Frau Rytz nicht zu einem Gespräch einladen. Andere wollen sie auch nicht, aber sie äussern sich nicht offen. Ignatio Cassis soll ihr Platz machen, aber er will Bundesrat bleiben und geht sicher nicht freiwillig. Wer für und wer gegen Frau Rytz ist, kommt am Mittwoch, 11. Dezember, aus, wenn die Herings vorbei sind und gewählt wird. Ob die neue Regierung gut ist, muss noch bewiesen werden. Auf der ganzen Welt wurde in letzter Zeit gewählt und leider nicht immer zum Guten für die Menschheit. Wie viele neue Diktatoren darunter sind wird sich zeigen. Auf gute Weise werden hoffentlich alle an ihr Volk denken und nicht nur an sich selber. Diese bunten, fortlaufend wechselnden Regierungen sind mir ein Dorn im Auge. Auf diese Weise kann es keine Stabilität geben auf dieser Welt. Aufbruch und neue Werte kommen so nicht zustande. Auf den Klimawandel können wir so noch lange warten. Alle wollen eine bessere Welt. Auch Umweltschutz sollte gross geschrieben werden. Auf gute Art wird ja im bescheidenen Rahmen auch aufgeräumt und am Ozonwert geschraubt. Auf bombige Art will jeder umweltbewusst leben und zur Welt Sorge tragen, selber auf etwas verzichten wollen aber nur wenige. Wer Auto fahren will fährt, wer fliegen will fliegt. Auf fortlaufende Annehmlichkeiten verzichtet niemand gerne. Eine gute Art wäre, wenn jeder ein wenig zurückschrauben würde. Auf doofe Art bin auch ich bei denen, die nicht verzichten wollen. Wir werden aber nicht an einem Umdenken vorbeikommen.

 

Aufbruch in der Welt

Eine Welt ohne Aufbruch gibt es nicht. Aufbruch kann gut sein. Wenn aber Aufbruch für einige Gewalt ist, kommt es nicht gut. Aufbruch ist gottlob grundsätzlich positiv. Wenn Johnson den Brexit unbedingt will, auch ohne Abkommen, ist das für die Briten ein Aufbruch ins Ungewisse. Und  für Nordirland würde er eine doofe Situation schaffen. Wenn ich regieren könnte, würde ich nicht nur auf meine Vorteile achten. Auf komplett ungute Weise handelt auch Erdogan. Er vertreibt die Kurden und will Flüchtlinge ansiedeln. Wie er das anstellen will ist mir nicht klar. Auf bombige Weise kommt er dabei zu neuen Flüchtlingen. Aufbruch ist auch in den USA. Auf Trump ist Verlass, er regiert immer nach dem gleichen Muster. Auf ihn sind viele Amerikaner stolz, weil sie nicht begreifen wie ungut er regiert. Wenn er erneut kandidiert wird das langsam zu Katastrophe. Trotzdem wäre es nicht schlecht, wenn Trump nochmals für vier Jahre gewählt würde, erst dann würden die Amerikaner merken wie ungeeignet er ist. Für China bedeutet Aufbruch mehr Macht erlangen. Wenn China dominiert wird es unangenehm. Aufbruch ist für Chinas Machthaber dominant sein und die Bürger unter Kontrolle halten. Wenn wir in den Nahen Osten schauen ist es nicht besser. Saudi Arabien nimmt keine Rücksicht auf Frauen. Sie trauen ihnen nichts zu und sie müssen tun was die Männer dominant befehlen. Aber die Frauen im Islam beginnen sich zu wehren und brechen in eine neue Zeit auf. Aufbruch bedeutet für den Iran Atomversuche durchführen. Sie wollen auch eine Atommacht werden. Wenn die Welt so weiter macht, geht sie bald unter. Einen Klimawandel braucht es dann nicht mehr. Wenn wir Menschen uns nicht ändern, kann es keine vernünftige Zukunft geben. Wenn Gott nichts unternimmt, gibt es über kurz oder lang einen dritten Weltkrieg. Einen solchen würden die Menschen wohl nicht überleben. Weil ich aber ein Optimist bin, glaube ich, dass wir im letzten Moment das richtige tun werden. Wenn in der Politik ein neuer Wind weht, kann es gut kommen. Wenn zum Beispiel in der Schweiz die Grünen bombig die Mehrheit bekommen. Wenn in Amerika die Demokraten an die Macht kommen und vieles wieder umentschieden wird. Wenn die Frauen im Islam sich von den Männern befreien. Wenn Erdogan gestoppt wird. Wenn die Chinesen bombig einfach nur für sich schauen. Wenn in der Welt für Frieden gekämpft wird.

 

Der Brexit

Die Engländer sind in der Europäischen Union. Nun wollen sie nicht mehr dazu gehören. Sie haben darüber abgestimmt. So wie die Schweizer haben auch sie dem Rest der Welt komplett getrotzt. Aber wenn jemand komplett nicht weiss was er will, sind das die Briten. Einmal für die Union, einmal dagegen. Theresa May ist ihre Premierministerin. Sie versuchte alles um einen geordneten Austritt zu ermöglichen. Alle Bemühungen halfen jedoch nichts. Alle Parlamentsabgeordneten schreien laut durcheinander und kommen zu keinem gemeinsamen Beschluss. Der Austrittstermin wird immer wieder verschoben. Die Nordiren sind am blödesten dran, sie bekommen bei einem ungeordneten Austritt Grenzen zum übrigen Irland. Wenn nicht die Europäische Union die Geduld verliert, kann es so noch lange weiter gehen. Theresa May hat mit Rücktritt gedroht. Das Parlament müsste einen neuen Premier wählen und käme noch mehr in Bedrängnis. Eine erneute Volksabstimmung wird angestrebt. Weil aber niemand komplett weiss was werden wird, fördern sie diese Idee nicht. Den Entscheid wird letztlich die Europäische Union treffen indem sie die Briten einfach hinaus werfen wird. Eine Mehrheit kommt nie zustande, weil die Parteien zu sehr uneins sind. Ein Hinausschieben bringt nichts. Wenn sie rausfliegen ohne Abkommen, sind sie saublöd dran. Ihre Handelsbeziehungen werden schwierig werden ohne Rahmenabkommen. Womit die Schweiz bereits Erfahrungen gemacht hat.

 

Unsere Bundesräte

Wir haben sieben Bundesräte. Sie werden nicht vom Volk gewählt. Sie werden von der Nationalversammlung gewählt. Die Parteien machen unter sich aus wer gewählt werden soll. Wenn einer oder eine Bundesrat werden will muss er oder sie im richtigen Moment der richtigen Partei angehören. Frauen kommen weniger oft zum Zug als Männer. Wenn sie gewählt sind, müssen sie im Kollegium arbeiten. Sie haben jeder ein eigenes Departement. Auf ihre eigene Art kommunizieren sie der Bevölkerung was sie zu tun gedenken. Wenn ein kompliziertes Dossier vorliegt, kommt es meistens zu einer Volksabstimmung. Wenn komplett noch nicht klar ist worum es geht, kann ein Volksentscheid auch nicht weiter helfen. Einmal entschieden, ist es schwierig zurück zu krebsen. Querulanten kommen im Bundesrat nicht gut an. Einmal im Bundesrat muss es schon dumm gehen bis einer wieder abgewählt wird. Auf einmalige Art wird die Schweiz regiert. Aber auf manchmal ungute Art ist komplett alles vom Volk beeinflussbar. Auf der ganzen Welt gibt es kein Land das derart vom Volk bestimmt wird. Wenn im Volk Uneinigkeit besteht, kann das bombig die Bundesräte bei der Arbeit hindern. Zum Beispiel bei der Altersversorgung oder bei der komplett verfahrene Ausländerfrage.

 

Für eine gerechtere Welt   

Gott muss abwesend sein, wenn komplett  alle spinnen, müsste er doch Ordnung machen. Auf gute Art gehen die Schüler auf die Strasse. Am besten gefällt mir, dass sie dafür die Schule schwänzen. Für mich ist es schwierig die Lage zu überblicken. Wenn ich die Nachrichten lese bin ich schockiert über die Zustände dieser Welt. Wieso muss heute jedermann alles haben? Wer reich ist kauft sich was er will. Mich widert an, dass noch immer die lohnend Allerreichsten jeweils jährlich extra erwähnt werden. Wie ich auch nicht gut zu sprechen bin auf alle, die noch nicht gemerkt haben, dass unsere Welt langsam aber doch stetig schlechter wird. Die Jugend geht nun für den Schutz des Klimes auf die Strasse. Ausgerechnet eine junge Frau mit Autismus war es, die den Mut hatte sich zu profilieren. Sie durfte sogar am Weltwirtschaftsforum in Davos sprechen. Weil Greta mutig war, sind es nun die mormalen jungen Leute auch, nur sollten nun Taten folgen. Von den Politikern ist nichts zu erhoffen, sie sind sich zu uneinig. Die meisten Menschen wissen was zu tun wäre, aber zuerst kommen sie und dann die anderen. Jeder weiss was der andere tun müsste. Wer nicht gerne in der Weltgeschichte herumfliegt ist gegen das Fliegen. Wer gerne grosse Autos fährt ist für den Ausbau der Strassen. Sie verpesten die Luft und es stört sie nicht. Womit ist der Umwelt zu helfen? Wenn wir alle in der Welt überleben wollen, müssen wir etwas tun. Wenn wir weniger Energie verbrauchen würden, gäbe es weniger schädliche Abgase. Auf gute Art wird schon viel getan, aber eben doch noch zu wenig. Ich weiss, dass auch ich etwas tun kann. Ich bin verrückt nach elektronischen Kommunikationsmitteln. Wenn ich mich einschränken muss, ist das aber schlimmer als krank sein. Wer komplett auf alles verzichten wollte, müsste wohl über kurz oder lang aufgeben. Es gibt keine andere Lösung als alle gemeinsam etwas zu tun.